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Unsere Geschichte, unsere Zukunft

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Die WOT-Vision

In der Welt der Motoroptimierung sind wir weit davon entfernt, Neulinge zu sein. Wir haben uns vor fast zwanzig Jahren, in einer Zeit, in der die Spielregeln radikal anders waren, unsere Sporen verdient. Für den Gründer und CEO von WOT, François Robillard, begann das Abenteuer sehr jung, als er ShifTech Engineering mit nur 22 Jahren gründete. Achtzehn Jahre später hat sich die Landschaft verändert, und damit auch unsere Vision.

Eine reiche Vergangenheit, eine neu gedachte Zukunft: Die Entwicklung eines Berufs

Vor fast zwei Jahrzehnten verdeutlichten Anreize zum Kauf von gebrauchten Euro-3-Dieselfahrzeugen, die manchmal sogar subventioniert wurden, einen Kontext, in dem Umweltbelange weniger drängend waren. Das Hauptziel der Neuprogrammierung war es damals, reine Leistung zu erzielen, ohne sich immer um Emissionen zu kümmern. Die Fahrzeuge waren weniger komplex, und die Abgasreinigungssysteme, in ihren Anfängen, verursachten oft mehr Kopfschmerzen als echte Lösungen.

Die Versuchung war groß, und es war einfach, die Lücke der Entfernung von Abgasreinigungssystemen (Partikelfilter, AGR, AdBlue) zu nutzen, um maximale Leistungssteigerungen und einen markanteren Auspuffklang zu erzielen. Dies war eine gängige Praxis für viele Tuner.

Doch heute hat sich der Kontext radikal geändert. Mit einem gestiegenen Umweltbewusstsein und immer strengeren europäischen gesetzlichen Anforderungen stellen wir uns eine grundlegende Frage: Gibt es noch Platz für diese „wilde“ Neuprogrammierung? Ist das die Zukunft, die wir aufbauen wollen, die unsere Kinder uns in fünfzehn Jahren vorwerfen werden, wenn der Planet noch mehr erstickt? Die Antwort ist für uns ein klares Nein.

Europa, Normen und Regulierung: Hin zu einem unvermeidlichen Rahmen

Der Automobilsektor steht unter einem beispiellosen Regulierungsdruck. Die Europäische Union, Motor dieser Transformation, setzt immer drastischere Normen für Schadstoffemissionen und Sicherheit durch. Dies ist nicht mehr nur ein Trend, sondern eine irreversible Richtung, die jeden Aspekt des Fahrzeugs betrifft:

  • Euro-Normen (Euro 6d, Euro 7): Diese Normen schreiben immer niedrigere Emissionsgrenzwerte für Stickoxide (NOx), Feinstaub (PM), Kohlenmonoxid (CO) und unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC) vor. Für die Hersteller bedeutet dies massive Investitionen in komplexe Technologien (DPF, SCR/AdBlue, GPF für Benziner) zur Reinigung der Abgase.

  • Umweltzonen (ZFE): Ihre schnelle Verbreitung in großen europäischen Städten schränkt den Zugang für die umweltschädlichsten Fahrzeuge ein. Ein nicht konformes Fahrzeug kann einfach nicht mehr fahren.

  • Gesetzgebung zum „Tampering“: Viele europäische Länder verschärfen ihre Gesetze gegen nicht genehmigte Modifikationen, die die Sicherheit oder die Emissionen von Fahrzeugen beeinträchtigen. Die Erkennung dieser Modifikationen wird durch immer ausgeklügeltere Diagnosetools und strengere technische Kontrollen erleichtert. Insbesondere die CVN (Calibration Verification Number) ist zu einem Schlüsselwerkzeug geworden. Diese Nummer, die im Steuergerät gespeichert ist, ist eine Art Fingerabdruck der ursprünglichen Motorabstimmung. Wenn eine nicht konforme Neuprogrammierung durchgeführt wird, wird diese CVN verändert, was bei der technischen Kontrolle erkennbar ist. Ein Fahrzeug, das keine entsprechende CVN besitzt, wird einfach abgelehnt.

Angesichts dieses starken Trends ist die Vorstellung, dass eine Motoroptimierung außerhalb jeglicher Rahmenbedingungen weiter betrieben werden kann, eine gefährliche Illusion. Das Fehlen von Regulierung und Konformität setzt die gesamte Branche einem großen Risiko aus: dem einer reinen und einfachen Untersagung jeglicher Leistungsänderung. Europa, mit seinen immer strengeren Euro-7-Normen, wird nicht zulassen, dass ultra-saubere Fahrzeuge und für höhere Schadstoffemissionen optimierte Fahrzeuge nebeneinander existieren. Ein Rahmen ist nicht nur wünschenswert, sondern unerlässlich, um zu verhindern, dass die EU drastische Maßnahmen ergreift und jeglicher Form von Leistungssteigerung ein für alle Mal ein Ende setzt, ohne auch nur Ausnahmen zu schaffen. Dies wäre ein schwerer Schlag für unsere Leidenschaft und für eine Branche, die, richtig gemacht, einen echten Mehrwert hat.

Unsere Überzeugung: Homologation, ein Muss für das Überleben der Motoroptimierung

Bei WOT haben wir eine starke Überzeugung: Die Zukunft der Motoroptimierung wird unweigerlich über die Homologation führen. Es ist unerlässlich, einen klaren rechtlichen Rahmen zu schaffen. Den „Motortunern“ zu erlauben, absolut alles zu tun, während die Hersteller durch immer strengere Normen wie Euro 7 eingeschränkt sind, ist unhaltbar.

Deshalb haben wir uns für die homologierte Motoroptimierung entschieden. Die Leistungssteigerung eines Fahrzeugs unter strikter Einhaltung der Abgasnormen ist eine große technische Herausforderung. Nur die größten Tuner, die massiv in Forschung und Entwicklung investieren, schaffen es, diese beiden Ziele zu vereinbaren. Bei WOT ist unser Ansatz eine intensive und maßgeschneiderte Entwicklung, die den Methoden der Automobilhersteller selbst sehr nahe kommt. Wir begnügen uns nicht damit, einige Parameter zu ändern; wir analysieren jede Kalibrierung eingehend, führen strenge Tests auf dem Leistungsprüfstand und Fahrversuche durch, um nicht nur die Leistung, sondern auch die Zuverlässigkeit und die Einhaltung der Emissionen zu gewährleisten.

Und genau das beweist WOT jeden Tag. Monat für Monat erweitern wir unseren Katalog um Motoren, für die wir zertifizierte und homologierte Motoroptimierungen anbieten.

Eine mutige Entscheidung, geleitet von Leidenschaft und Verantwortung

Sicherlich ist es eine riskante Entscheidung. Die Homologation ist furchtbar teuer. Es ist eine kolossale Investition in Forschung und Entwicklung, in Tests und Zertifizierungen, die unsere Finanzen stark belastet. Aber wenn man eine Leidenschaft hat, wenn man grundlegend an das glaubt, was man tut, muss man seinen Überzeugungen bis zum Ende folgen.

Wir sind uns bewusst, dass wir vielleicht unserer Zeit voraus sind, dass sich die Dinge langsam bewegen und der Weg der Homologation lang und steinig ist. Aber bei WOT hoffen wir und werden alles tun, damit es auch in 10 oder 15 Jahren noch erlaubt ist, ein optimiertes Auto zu fahren. Wir wollen eine verantwortungsvolle Leistung bieten, die sowohl das Fahrgefühl als auch die Umwelt, die wir unseren Kindern hinterlassen, respektiert. Das ist die Vision von WOT.

Die Welt von WOT

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